Helen und Christian Gyr setzen bei ihrer Weidemilchproduktion auf Kurzrasenweide, saisonale Abkalbung und einfache Technik. Ihre rund 40 Kühe erhalten kein Kraftfutter.

Voll Gras
Helen und Christian Gyr setzen bei ihrer Weidemilchproduktion auf Kurzrasenweide, saisonale Abkalbung und einfache Technik. Ihre rund 40 Kühe erhalten kein Kraftfutter.

Der Landwirt aus Inwil setzt seit mehr als zwei Jahrzehnten auf saisonale Abkalbung und eine konsequente Weidestrategie. Möglichst viel Milch soll dort entstehen, wo das Futter am günstigsten ist: auf der Weide.
Hier geht es zum ganzen Artikel der Bauernzeitung: «Das Weiden ist das, was mein Herz erfreut», sagt der Luzerner Urs Widmer

Anfangs Juli konnten wir bei bestem Wetter das Oekoheu in Rundballen pressen. Durch die trockene Witterung gab es einen unterdurchschnittlichen Ertrag. Zum Glück konnten wir noch einige Ballen von einem Biobetrieb aus der Nachbarschaft zukaufen. Somit müsste das Futter für die Galtzeit reichen.
Jetzt ist es auch bei uns zu trocken. Die Kühe können noch auf der Weide gefüttert werden, sie brauchen aber die ganze Fläche seit anfangs Juli. Somit konnten wir für den Winter kein Futter mehr konservieren. Es fehlt nun ein Futtervorrat für ca. 1.5 Monate. Als erste Massnahme verkauften wir sechs Kühe in den Schlachthof.
Auch die Milchleistung ist gesunken. Aktuell gib es pro Kuh 14.8 l bei 4.63 % Fett und 3.49 % Eiweiss.

| Datum: | Donnerstag 24. September 2026 |
| Themen: | Weidegenetik Effizienz der Weidekuh Gehaltsbezahlung |
| Ort: | Lukas Bucher Underotige 1, 6026 Rain |

| Datum: | Montag 12. Oktober bis Donnerstag 15. Oktober 2026 |
| Thema: | Zusammen mit Christoph Schmitter, besuchen wir interessante Weidebetriebe in Holland, pflegen den Austausch untereinander sowohl im fachlichen wie im geselligen. |